Erste Grundregel beim Texten (nicht nur für die WebSite) ist, wie praktisch überall, wo es um Text und Texterstellung geht, die Vermeidung von Fehlern. Rechtschreib- und Grammatik-Fehler stören den Textfluss und sind lästig. Die Verwendung eines Korrekturprogramms (z.B. Rechtschreibprüfung von Textverarbeitung) sollte selbstverständlich sein.

Verwenden Sie einen prägnanten Sprachstil. Kurze und griffige Sätze sind am besten für das WWW geeignet. Endlose Nebensatz-Konstruktionen dagegen sorgen oft nur für Verwirrung. Hüten Sie sich davor, den Sprachstil eines Buches oder einer Zeitung zu übernehmen: Zeitungen und Bücher werden gelesen. Internet-Seiten dagegen werden überflogen. Nur ein auf kurze Sätze ausgelegter Satzbau ermöglicht das Querlesen und den Einstieg in den Text an einer nahezu beliebigen Stelle.

Herkömmliche Alltagstexte bauen ihre Argumentation normalerweise langsam auf, bis dann am Ende eines Textes oftmals die Schlussfolgerung aus den zuvor präsentierten Argumenten folgt. Zugeschnitten ist dieses Konzept auf den „herkömmlichen“ Leser, der sich vom Internet-Leser meist dadurch unterscheidet, dass er es nicht eilig hat.

Internet-Leser sind darauf erpicht, Informationen so schnell wie möglich aufzusaugen. Erscheint eine Information es nicht wert, sich mit ihr zu beschäftigen, wird sie sehr schnell vom Monitor weggeklickt. Ein guter Online-Text muss die Aufmerksamkeit des Lesers also schnell gewinnen, sonst wird er nicht gelesen. Erreicht wird das durch die Voranstellung besonders interessanter Informationen.


Julia Siegert, Creative Director
INTERTRADE ENTERPRISES LTD :: Blegistr.25 :: CH-6340 Baar/Switzerland
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