Das einfachste Mittel der Homepage-Promotion und zugleich eines der beliebtesten ist die Bannerwerbung. Hierbei wird mit einer (meist genormten) Grafik auf fremden Internetseiten für das eigene Angebot geworben.
Die Grösse

Die weltweite Normung für Banner sieht eine Grösse von 468×60 Pixeln vor, also 468 Pixel Breite und 60 Pixel Höhe. Der „kleine Bruder“ dieser Banner hat das Format 234×60 Pixel, ist allerdings relativ selten zu finden. In Deutschland haben sich viele Bannertauschdienste das Format 400×60 Pixel bzw. 200×60 Pixel zueigen gemacht, jedoch kann hier nicht von einer geltenden Norm ausgegangen werden. Ausser diesen 4 Hauptformaten sind viele andere, weniger verbreitete, Grössen zu finden, die bis zu einer Grösse von 40×20 Pixel hinunterreichen und wirklich nur noch auf spezifische Anforderungen an die Werbeplätze erstellt wurden.

Egal, in welcher Grösse der Banner gewählt wird, entscheidend für ein schnelles Laden und somit eines der Hauptkriterien in der Betrachterakzeptanz ist die Dateigrösse eines solchen Banners. In der Praxis hat sich als höchste noch erträgliche Größe die 20 Kilobyte-Marke gefunden, wobei kein Unterschied zwischen animierten oder statischen Bannern gemacht wird. Die meisten über diese Marke hinausreichenden Banner werden entweder nicht schnell genug geladen, um dem Besucher noch ins Auge zu springen, bevor dieser sich ein neues Ziel sucht, oder verlangsamen den Aufbau einer Internetseite so sehr, dass viele Surfer schon aus Prinzip nicht darauf reagieren werden
Der Kontrast

Wichtig für den Erfolg eines Banners und dessen Anklang beim Betrachter ist die Farbgebung und der Kontrast der einzelnen Bestandteile dieser Werbegrafik. Die verwendeten Farben sollten sich harmonisch zu einem Gesamtbild zusammenfügen, und trotzdem sollte die eigentliche Werbebotschaft einen Kontrast zum Layout bilden, so dass diese ohne Umwege direkt vom Betrachter aufgenommen werden kann.
Text

Hinsichtlich der Kombination Banner und Text sollte eines immer im Vordergrund stehen: Weniger ist mehr. Der Text sollte nicht den Grossteil des Bannerinhaltes für sich beanspruchen, er sollte nur unterstützend wirken. Zuviel Text erweckt Desinteresse und verfehlt somit seinen Zweck.
Aussage eines Banners

Wichtig für einen seriösen Werbebanner ist eine klare Aussage. Dem Betrachter sollte noch bevor er auf den Werbebanner klickt ganz eindeutig aufgezeigt werden, was sich dahinter verbirgt. Oftmals werben sogenannte Trickbanner mit Inhalten, deren Aussage absolut nichtssagend oder sogar falsch ist. Ein von einem solchen Banner zum Besuch animierter Surfer wird schnell enttäuscht das Onlineangebot verlassen und höchstwahrscheinlich nicht so schnell wieder zurückkehren.
Phrasen

Dank der Neugierde der Menschen hat sich eines schnell gezeigt: Nicht eindeutige Aussagen ziehen ebenso wie Befehle und Verbote die Aufmerksamkeit geradezu magisch an. Phrasen wie „Jetzt klicken!“, „Nur noch heute!“, „Ich brauch´ Urlaub!“ oder „Verdienen Sie genug Geld?“ sprechen anscheinend beinahe jeden Menschen an, und inzwischen wurden viele Werbebanner mit ihnen ausgestattet. Über die Wirkung auf den Besucher kann man streiten, wichtig ist nur eines: Hinter dem Link zu dieser Phrase muss auch ein zur Werbebotschaft passendes Angebot auf den Besucher warten, sonst verlässt er die Seiten schnellstens wieder und kommt wahrscheinlich auch niemals wieder.
Animierte Banner

Gerade auf statischen Internetseiten fallen animierte Werbebanner durch die in ihnen enthaltene Bewegung direkt auf und so wundert es kaum, dass animierte Banner im Vergleich zu statischen Grafiken eine Steigerung der Klickrate von 25 bis 40% aufweisen. Hierbei sollte allerdings auf möglichst augenschonende Kost geachtet werden, denn schnelle Bildfolgen oder krasse Effekte führen zu einer Reizüberflutung und somit zu negativen Eindrücken beim Besucher.
Fotobanner

Fotografische Elemente enthaltende Werbebanner stechen meist aus der oftmals mehr textlastigen Umgebung der Werbeplätze hervor wobei sie ein zusätzliches Werbeinstrument darstellen. Häufig werden Fotobanner erstellt, deren fotografische Inhalte sich auf leicht bekleidete Damen oder ähnliches beschränken, was beim meist männlichen Surfer natürlich sofort Interesse weckt. Wichtig ist hierbei wiederum nur eines: Egal, welche Fotos auf dem Werbebanner verwendet werden, sie müssen auf das Thema der beworbenen Seiten oder auf das beworbene Produkt abgestimmt worden sein, ansonsten erwecken sie den Unmut des Betrachters.
Trickbanner

Sehr beliebt sind die sogenannten „Trickbanner“. Hierbei werden meist Windows-Eingabefenster oder sonstige typische Bedienungselemente nachgebildet, um Besucher „unrechtmäßig“ auf die eigenen Seiten zu locken. Der Erfolg solcher Werbemaßnahmen ist jedoch recht zweifelhaft, denn durch solche Banner fehlgeleitete Surfer werden meist schnell das Ziel wieder verlassen und sich schlicht und einfach „in die Irre geführt“ fühlen.
Der ´Burn-Out-Effekt´

Hinsichtlich der Haltbarkeit von Werbebannern gibt es eine Grundregel zu beachten: Spätestens nach 14 Tagen Umlauf verringert sich die Klickrate immens, denn während dieser Laufzeit hat wohl jeder Besucher des Werbeplatzes diese Grafik gesehen und zeigt nur noch Desinteresse daran. Je stärker der eigentliche Werbeplatz frequentiert ist, desto öfter muss das Werbemittel gewechselt werden. Bei besonders stark besuchten Seiten kann sich dieser Wechselturnus auch mal um einen Tag bewegen, was zwar einiges an Aufwand bedeutet, auf der anderen Seite aber auch ständiges Interesse der Besucher garantiert.


Julia Siegert, Creative Director
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