Das Riesen-Plakat am Hochhaus, die Tanz-Performance auf dem Rathaus-Platz: Spektakuläre Werbe-Aktionen im öffentlichen Raum sorgen für Aufmerksamkeit – und das meist relativ preiswert. Also ideal für Gründer. Das Magazin „ProFirma“ erklärt, worauf man dabei achten sollte. Für ein erfolgreiches Guerilla-Marketing gilt demnach:

1. Akribie statt Aktionismus:
Zielgruppe, Timing, externe Partner und Aktionsziele (Bekanntheit, Umsatz etc.) festlegen, Vorhaben rechtlich prüfen.

2. Brain statt Budget:
Idee auf eine Kernbotschaft reduzieren, diese möglichst spektakulär inszenieren, überraschende Geschichten erzählen und beeindruckende Bilder produzieren.

3. Mut statt Mainstream:
Auf Irritation / positives Stören setzen, um kognitive Dissonanz / Überraschung beim Betrachter auszulösen (nicht gegen moralische Normen verstoßen!)

4. Marke statt Masche:
Die Aktion muss zu Firma und Produkt passen, Hinleitung zur Marke sicherstellen; keine Idee um der Idee willen, keine Aufmerksamkeit um jeden Preis.

5. Spass-Event statt Staatsakt:
Menschen unterhalten, sie zum Mitmachen, zur Interaktion anregen und damit die Chance auf Mundpropaganda erhöhen.

6. Bewertung statt Beliebigkeit:
Response-Elemente integrieren, etwa durch eine Verbindung der Aktion mit dem Internet-Auftritt (Clickrate) oder speziell markierten Gutscheinen.

7. Laut statt leise:
Pressearbeit organisieren (Vorab-Informationen, Nachbearbeitung), Redakteure zur Aktion einladen, Fotos machen, Zitate / O-Töne dokumentieren, wichtig: intern Ansprechpartner definieren.